FUER VERARBEITER

Optimales Preis-Leistungsverhältnis

Einfache Verarbeitung

Kurze Installationszeit

Lange offene Verarbeitungszeit

Glatte, ebene Fläche

Einfach zu reparieren

Weniger Gewicht transportieren

Maximaler Arbeitsschutz bei der Verarbeitung

Keine Glasfasern, Konservierungsmittel und                                      flüchtige Stoffe                    

Weniger Abfall

Verarbeitungsrichtlinie Fluraphon- Schallabsorptionssysteme

 

Die Verarbeitung der Fluraphon-Akustiksysteme erfolgt durch Stukkateure, die im Umgang mit der Traufel und Glättkelle vertraut sind.

 

  • Vor der Ausführung muss diese Anleitung sämtlichen Mitarbeitenden bekannt und verstanden sein.
  • Die entsprechenden Sicherheitsvorschriften und Vorsorgemassnahmen sind einzuhalten
  • Sämtliche Werkzeuge müssen aus rostfreiem Stahl und mit unlackierten Griffen versehen sein.
  • Für Anschlussarbeiten dürfen nur PVC, Edelstahl- oder einbrennlackierte Profile verwendet werden.

Hier können Sie sich ein Bild über die Verarbeitung eines unserer Systeme verschaffen.


Empfohlene Werkzeuge

 

  • Schweizer Aufstreichkelle rostfrei, 500 x 140 mm,                                   Zahnung: 6 x 6 mm 

  • Schweizer Aufstreichkelle rostfrei, 500 x 140 mm,                                    Zahnung: 72  

  •  Schweizer Aufstreichkelle rostfrei, 500 x 140 mm,                                   Zahnung: 4 x 4 mm                                                                                            

  •  Spezialglättekelle, rostfrei, beschichtet, 455 mm x 110 mm 

  •  Spezialglättekelle, rostfrei, beschichtet, 200 mm x 80 mm 

  •  Glättekelle, rostfrei, beschichtet, 800 mm x 105 mm 

Empfohlene Geräte

  • Mörtelrührwerk mit Wendelrührer  

 


  • Trockenbauschleifer mit Staubsauger  

 


  • Airless Farbsprühgerät 



Verarbeitungsrichtlinie Fluraphon-Akustiksysteme

Fluraphon-Naturo

Verarbeitungsrichtlinie Fluraphon-Naturo

 

Die Verarbeitung der Fluraphon-Akustiksysteme erfolgt ausschliesslich durch Verarbeiter, die mit den spezifischen Anforderungen der Verarbeitung von schallabsorbierenden Systemen mit der Traufel und Glättkelle vertraut sind.

 

  •   Vor der Ausführung muss diese Anleitung sämtlichen Mitarbeitenden bekannt und verstande
  •   Die entsprechenden Sicherheitsvorschriften und Vorsorgemassnahmen sind einzuhalte
  •   Sämtliche Werkzeuge müssen aus rostfreiem Stahl und mit unlackierten Griffen versehen sein.
  •   Für Anschlussarbeiten dürfen nur PVC, Edelstahl- oder einbrennlackierte Profile verwendet werden.

  

Empfohlene Spezialwerkzeuge 

  •   Schweizer Aufstreichkelle Kellenzahnung 6 mm x 6 m
  •   Schweizer Aufstreichkelle, Kellenzahnung 72
  •   Schweizer Aufstreichkelle Kellenzahnung 4 mm x 4 mm
  •   Glättwerkzeuge der Fluren AG für glatte Oberflächen
  •   Airelss Farbspritzgerät 

   

1. Untergrundprüfung und -vorbereitung

  

1.1 Allgemeines

 

  • Untergrund eignen sich ebene Massivdecken oder Wände aus mineralischen Baustoffen oder abgehängte mineralische Decken.
  • Die Untergrundprüfung hat nach den gültigen (SIA V242, DIN 18350, ÖNORM B3346) zu erfolgen.
  • Lose Putzschichten, Farbanstriche sind zu entfernen, Fehlstellen und größere Unebenheiten im Untergrund sind mit geeignetem Material, z.B. mit einem Kalkzementputz zu schließen.
  • Sämtliche Durchdringungen durch die Paneele müssen seitlich luftdicht abgeschlossen sein.
  • Dilatationsfugen bei abgehängten Systemen oder Massivdecken sind im Akustiksystem zu übernehmen.
  • Plattenfugen in der Unterkonstruktion sind in Q2-Qualität zu spachteln.
  • Der Untergrund muss trocken, sauber (fett- und staubfrei), ebenflächig sowie frei von Ausblühungen und Trennmitteln wie Schalöl etc. sein. 
  • Die Haftzugfestigkeit des Untergrundes muss mindestens 0.5 N/mm2 betragen.
  • Die Oberflächen- und Umgebungstemperatur muss mind. +10 °C betragen und darf 30 °C nicht überschreiten.
  • Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk darf nicht vorhanden sein.
  • Bei Altbausanierungen müssen die baulichen Gegebenheiten mit der geplanten Sanierung unter bauphysikalischen Gesichtspunkten durch einen Fachmann untersucht werden.
  • Die entsprechenden Aufbauten sind von einem Fachmann unter bauphysikalischen Gesichtspunkten, wie z.B. Tauwasserausfall usw., zu betrachten.
  • Bei stark saugenden Untergründen wie Gipskartonplatten muss ein Tiefengrund gestrichen werden.
  • Glatte Betonflächen sind mit einer Haftbrücke (Standzeit mind. 24 Stunden) vorzubehandeln

  

1.2 Anschlüsse an angrenzende Bauteile

 

  • Sämtliche angrenzenden Bauteile (Wand- Beleuchtungskörper etc.) sind mit einem Papiertrennstreifen von den Paneelen zu trennen. Nach der Schlussbeschichtung wird diese Trennband mit einem Cutter sauber abgeschnitten. 

  

Achtung:

 

  • Für eine saubere Eckausbildung muss das Trennband in den Ecken geschnitten sein und darf nicht über die Ecken gezogen werden.
  • PE-Schaumstoff-Trennstreifen können beim Scheiden eine unsaubere Fuge ergeben und sind nicht geeignet. 
  • Durchdringungen durch die Absorber Paneele (Einbauleuchten, Lüftungsein-, auslässe, Kabeldurchführungen etc.) müssen in der vertikalen luftdicht ausgebildet sein. Dies lässt sich durch Spachteln der Stirnseite mit dem Flexkleber erreichen.

 

 

 2.  Montage der Fluraphon-Naturo Paneele

  

 

       2.1 Allgemeines 

 

  • Die Paneele müssen trocken gelagert und verarbeitet werden. Feuchte Paneelen sind zu entsorgen.
  • Die Paneele darf nicht als tragendes Bauteil verwendet werden.
  • Beschädigte Paneelen dürfen nicht verlegt werden.
  • Einbauelemente oder Durchführungen, bei denen Temperaturen grösser 80° zu erwarten sind, dürfen nicht ohne zusätzliche Brandschutzmaßnahmen in die Paneele montiert werden. Die Durchdringung in der Akustikdecke müssen auf jeden Fall mit dem Brandschutzbeauftragten abgestimmt sein.
  • Montierte Platten müssen vor direkter Feuchtigkeit geschützt werden.
  • Für den Zuschnitt der Paneele eignen sich alle gängigen Holzschneidewerkzeuge wie Tischkreissäge, Handkreissäge etc.
  • Einfräsungen für die Kabel- bzw. Rohrverlegung in die Absorber Paneele sind mit einer Oberfräse schnell und einfach durchzuführen. Ansonsten können diese auch mit einem Cutter gemacht werden.
  • Wegen der Staubentwicklung beim Bearbeiten von Faser-Dämmstoffen wird generell eine Absaugung und das Tragen einer Staubmaske empfohlen.

  

      2.2 Verkleben und Spachteln der Paneele

 

  • Auf den jeweiligen Untergrund abgestimmter mineralischer Kleber (z.B. Fluren-Flexkleber C2TE) gemäss Herstellerangaben mischen. Die Verwendung von Ansetzgips ist nicht gestattet. 
  • Kleber mit 6 x 6 mm Zahntraufel rückwärtig vollflächig auf die beschriftete Seite der Paneele einrakeln.  
  • Bei unebenen Untergründen ist ein zeitgleiches, partielles Ausgleichen des Untergrundes (Nass in Nass Verklebung) notwendig. 
  • Anschließend werden die Paneele eingeschoben und satt an den Untergrund und an die vorgehenden Paneele gepresst. Können die Platten nicht verschoben werden, sind diese mit einem Gummihammer anzuklopfen um so einen sicheren Verbund zum Bauträger zu gewährleisten. 
  • Nach dem Setzen der Platten ist der seitlich austretende Kleber sofort zu entfernen.
  • Die Plattenstöße sind in allen Stoßbereichen passgenau und möglichst auf Pressung zu stoßen, Fugen sind zu vermeiden.
  • Der vertikale Plattenversatz muss mindestens 25cm betragen (englisch versetzt). Kreuzfugen sind nicht zulässig.
  • Plattenstöße in Verlängerung von Fensteröffnungen sind zu vermeiden, um Kerbrissen an dieser Stelle vorzubeugen. Reststücke kleiner 20 cm sollen in der Fläche und nicht am Anschluss an die Wand montiert werden. 
  •  Eckausbildungen erfolgen durch das Aufkleben von gelochten PVC-Kantenschutzprofilen mit einem wässrigen Dispersionsklebstoff auf die Paneele. Die Verwendung von Alu-Profilen oder verzinkten Profilen ist nicht gestattet.
  • Nach dem Plattenkleben werden bei allen Plattenfugen und Anschlüssen an angrenzende Bauteile das  Fugenarmierungsband aufgeklebt und mit dem Fluraphon-Base eingebettet.

 

 Achtung:

 

  • Eine Verklebung der Platten mit dem mineralischen Untergrund mittels Punkt-Wulst-Verfahren ist für dieses System nicht zulässig.  
  • Hohlstellen zwischen Decke und den Absorberpaneelen können zu Rissbildungen führen.

 

 

3.     Beschichtung der Paneele mit Fluraphon-Base

 

 

      3.1 Allgemeines

 

  • Die Beschichtung der Paneele darf erst nach der Trocknung des Klebers gemäss Hersteller, frühestens nach 24 Stunden nach dem Verkleben der Platten und der Trocknung des Fugenspachtels erfolgen .
  • Die Oberflächen- und Umgebungstemperatur muss mind. +10 °C betragen und darf 30 °C nicht überschreiten.

  

      3.2 Vorbereitung 

 

  • Zugluft oder eine Belüftung durch Ventilatoren während der Beschichtungsarbeiten sind zu vermeiden.
  • Zur Erzielung einer optimalen Oberfläche werden die Flächen während der Beschichtung mit Scheinwerfer im Streiflicht beleuchtet.
  • Die Plattenoberfläche und Plattenstösse werden mit einem 24 er Schleifbrett plan geschliffen. 

  

      3.3 Aufbringen der Fluraphon-Base Grundbeschichtung

 

  • Im Fluraphon Mischbehälter sauberes Wasser gemäss Angaben auf der Verpackung vorlegen.
  • Den Inhalt eines Sackes Fluraphon-Base dazugeben und 2 Minuten mit dem Wendelrührer mischen.
  • Nach einer Reifezeit/Standzeit von 1 Minute kann das Material verarbeitet werden.
  • Nach längerer Standzeit kann das Material wieder aufgerührt werden. Eventuell noch eine geringe Menge Wasser beigeben. Restmengen können im Mischeimer aufbewahrt werden.
  • Die zu beschichtende Paneel-Fläche mit Drucksprühgerät (ca. 100 ml Wasser/m2) leicht annetzen.
  • Die Grundbeschichtung wird von Hand in einem 45° Winkel in Bahnen und gleicher Richtung mit der Pajarito Schweizer Aufstreichkelle Kellenzahnung 72 aufgetragen. (Die Beschichtung kann auch mittels, speziellen für die Verarbeitung von Akustikputz geeigneten Maschinen, aufgetragen werden.)
  • Nach dem Auftrag wird die gezahnte Fläche nochmals im Kreuzzug zu der Auftragsrichtung gleichmässig gezahnt und das überschüssige Material entfernt.
  • Nach der zweiten Zahnung erfolgt direkt die Grobglättung. Diese kann direkt mit den Spezial-Glättwerkzeugen oder der glatten Seite der Aufstreichkelle erfolgen.
  • Sämtliche Fehlstellen sind mit Fluraphon Base aufzufüllen.
  • Die Feinglättung erfolgt sobald die Oberfläche im Streiflicht den Glanz verliert und matt ist. Dies ist je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach ca. 30 Minuten der Fall.  
  • Die einzelne Feinglättung erfolgt jeweils im Kreuzzug zu der vorherigen Grobglättung. Dabei wird die Oberfläche mit den 0.3 mm Edelstahl-Glättwerkzeugen in einem maximalen Winkel von 5°, unter leichtem Druck geglättet.
  • Fluraphon-Base hat eine Offenzeit zur Glättung von ca. 1 Stunde. 
  • Die Schichtstärke von Fluraphon-Base muss nach der Feinglättung mindestens 3 mm betragen.
  • Die Trocknungszeit kann mittels Kaltluftventilatoren oder Entfeuchter und Luftwechsel verkürzt werden. Eine Trocknung mit Gasheizern wird nicht empfohlen.

 

 Achtung: 

 

  • Aus gesundheitlichen Gründen enthalten die Fluraphon Produkte keine Konservierungsmittel. Sollte beim Öffnen der Kessel ein Geruch fest zu stellen sein, ist die Restmenge zu entsorgen.

  

4.     Beschichtung der Fluraphon-Base Oberfläche mit Fluraphon-Top

 

 

      4.1 Vorbereitung

  

  • Nach einer Trocknungszeit von mindestens 48 Stunden und einer Feuchtigkeit, gemessen mit einem Feuchtigkeitsmessgerät, von maximal 13% in 3 mm Tiefe, wird die Fluraphon Base Oberfläche mittels Trockenbauschleifer mit Schleifgitter (24 er – 120er Korn) auf die geforderte Oberflächentoleranz geschliffen.
  • Die Oberfläche muss plan eben sein. Die Beschichtung darf keine Vertiefungen aufweisen. Diese sind auszugleichen und nach Durchtrocknung wieder zu schleifen. Bei kleinen Ausgleichstellen kann zur raschen Trocknung ein Haarföhn verwendet werden.
  • Schleifstaub auf der Fluraphon-Base Oberfläche mit Staubsauger absaugen.
  • Zugluft oder eine Belüftung durch Ventilatoren während der Beschichtung ist zu verhindern.
  • Zur Erzielung einer optimalen Oberfläche werden die Flächen während der Beschichtung mit Scheinwerfer im Streiflicht beleuchtet.

 

 

      4.2 Aufbringen der Fluraphon-Top Deckbeschichtung

 

  • Im Fluraphon Mischbehälter 4.5 Liter sauberes Wasser vorlegen.
  • Den Inhalt eines Sackes Fluraphon-Top dazugeben und mindestens 2 Minuten mit dem Wendelrührer mischen.
  • Nach einer Reifezeit von 1 Minute kann das Material verarbeitet werden.
  • Nach längerer Standzeit muss das Material wieder aufgerührt werden. Restmengen können in einem geschlossenen Eimer aufbewahrt werden. 
  • Die Deckbeschichtung wird von Hand in einem 45° Winkel mit einer Pajarito Schweizer Aufstreichkelle Kellenzahnung 4 mm x 4 mm gleichmässig in Bahnen aufgetragen. (Die Beschichtung kann auch mittels, speziellen für die Verarbeitung von Akustikputz geeigneten Maschinen, aufgetragen werden.) 
  • Nach dem Auftrag wird die zu glättende Fläche nochmals im Kreuzzug zu der Auftragsrichtung gleichmässig gezahnt und das überschüssige Material entfernt.
  • Nach der zweiten Zahnung erfolgt direkt die Grobglättung. Diese kann direkt mit den Spezial-Glättwerkzeugen oder der glatten Seite der Aufstreichkelle erfolgen.
  • Fehlstellen sind mit Fluraphon Top aufzufüllen.
  • Die Feinglättung erfolgt sobald die Oberfläche im Streiflicht den Glanz verliert und matt ist. Dies ist je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach ca. 30 Minuten der Fall.  
  • Die einzelne Feinglättung erfolgt jeweils im Kreuzzug zu der vorherigen Grobglättung. Dabei wird die Oberfläche mit den 0.3 mm Edelstahl-Glättwerkzeugen in einem maximalen Winkel von 5°, unter leichtem Druck geglättet.
  • Die Glättwerkzeuge müssen vor jeder Glättung gereinigt und mit einem feuchten Tuch oder einer Handspritze angefeuchtet werden. 
  • Fluraphon-Top hat eine Offenzeit zur Glättung von ca. 1h. 
  • Die Schichtstärke muss nach der Feinglättung zwischen 1.5 mm – 2.5 mm betragen.
  • Die Trocknungszeit kann mittels Kaltluftventilatoren und Luftwechsel verkürzt werden. Eine Trocknung mit Gasheizern wird nicht empfohlen.
  • Nach einer Trocknungszeit von mindestens 24 Stunden, wird der Trennstreifen und eventuelle Trennfugen zu den angrenzenden Bauteilen geschnitten.
  • Beschädigungen können nachträglich ausgebessert werden und nach vollständiger Trocknung durch Schleifen mit einem Schleifpapier mit mindestens 240 er Körnung beheben.
  • Schleifstellen müssen mit einem Staubsauger (Rundbürstenaufsatz) gereinigt werden.

 

  Achtung:

 

  • Aus gesundheitlichen Gründen enthalten die Fluraphon Produkte keine Konservierungsmittel. Sollte beim Öffnen der Kessel ein Geruch fest zu stellen sein, ist die Restmenge zu entsorgen.
  • Schleifstellen haben eine andere Lichtbrechung und können je nach Lichteinfall optisch wahrgenommen werden.

 

 

5.     Beschichtung mit der Fluracare-Schutzbeschichtung

 

 

      5.1 Allgemeines

 

  • Die Schutzbeschichtung schützt die Oberfläche vor dem Eindringen von Flüssigkeiten und reduziert die Haftung von Staubteilchen.
  • Mit dem Aufbringen von Fluracare als Schutzmassnahme kann die Reinigung der Decke zu einem späteren Zeitpunkt vereinfacht werden.
  • Die gebrauchsfertige Fluracare Schutzbeschichtung kann „nass in Nass“ nach der Endglättung und Abnahme der Oberfläche wie auch nach vollständiger Trocknung der Deckschicht erfolgen.
  • Für das Aufsprühen von Fluracare empfehlen wir ein Airless-Sprühgerät. Nicht geeignet ist die Gartenspritze, weil keine ausreichende Eindringtiefe in die Akustikbeschichtung erzielt werden kann.

 

 

      5.2 Aufbringen der Schutzbeschichtung

 

  • Die gebrauchsfertige Schutzbeschichtung in einer Menge von ca. 100 g/m2 gleichmässig im Kreuzzug auf die Deckbeschichtung aufsprühen.  
  • Nach einer Trocknungszeit von ca. 48 Stunden ist die Oberfläche vor Anhaftung von Verunreinigungen geschützt.

  

Achtung: 

  • Angrenzende, noch nicht fertig gestellte Flächen (Farbanstriche, Decor Beschichtungen etc.) müssen vor dem Aufsprühen der Schutzbeschichtung abgedeckt sein. 

 

 

Bei Fragen wenden Sie sich direkt an die Firma Fluren AG.

  

 

Rechtlicher Hinweis

Die vorstehenden Angaben, insbesondere die Vorschläge für Verarbeitung und Verwendung unserer Produkte, beruhen auf unseren Kenntnissen und Erfahrungen im Normalfall, vorausgesetzt die Produkte wurden sachgerecht gelagert und angewandt. Wegen der unterschiedlichen Materialien, Untergründen und abweichenden Arbeitsbedingungen kann eine Gewährleistung eines Arbeitsergebnisses oder eine Haftung, aus welchem Rechtsverhältnis auch immer, weder aus diesen Hinweisen, noch aus einer mündlichen Beratung begründet werden, es sei denn, dass uns insoweit Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Hierbei hat der Anwender nachzuweisen, dass er schriftlich alle Kenntnisse, die zur sachgemässen und erfolgversprechenden Beurteilung durch Fluren erforderlich sind, rechtzeitig und vollständig an Fluren übermittelt hat. Der Anwender hat die Produkte auf ihre Eignung für den vorgesehenen Anwendungszweck zu prüfen. Änderungen der Produktspezifikationen bleiben vorbehalten. Schutzrechte Dritter sind zu beachten. Im Übrigen gelten unsere jeweiligen Verkaufs- und Lieferbedingungen. Es gilt jeweils das aktuellste Produktdatenblatt, welches bei uns angefordert werden kann.

 

 

 

Fluren AG, November 2019

 

 

Verarbeitungsrichtlinie Fluraphon-EcoSana

 

Die Verarbeitung der Fluraphon-Akustiksysteme erfolgt ausschliesslich durch Verarbeiter, die mit den spezifischen Anforderungen der Verarbeitung von schallabsorbierenden Systemen mit der Traufel und Glättkelle vertraut sind.

 

  •   Vor der Ausführung muss diese Anleitung sämtlichen Mitarbeitenden bekannt und verstanden sein
  •   Die entsprechenden Sicherheitsvorschriften und Vorsorgemassnahmen sind einzuhalten
  •   Sämtliche Werkzeuge müssen aus rostfreiem Stahl und mit unlackierten Griffen versehen sein
  •   Für Anschlussarbeiten dürfen nur PVC, Edelstahl- oder einbrennlackierte Profile verwendet werden.   
  •   Bei nach Fertigstellung der Decke zu erstellenden Durchdringungen muss zuerst die Fluren AG kontaktiert werden.

 

  

Empfohlene Spezialwerkzeuge

 

  • Winkelschneider oder Kreissäge mit Diamantrundmesser
  • Schweizer Aufstreichkelle Kellenzahnung 6 mm x 6 mm
  • Pajarito Schweizer Aufstreichkelle, Kellenzahnung 72
  • Schweizer Aufstreichkelle Kellenzahnung 4 mm x 4 mm
  • Glättwerkzeuge der Fluren AG für glatte Oberflächen
  • Glättwerkzeuge mit einem flexiblen 0.3 mm Edelstahlblatt
  • Airless Farbsprühgerät

 

 

1.  Untergrundprüfung und -vorbereitung

 

  

1.1 Allgemeines

 

  • Als Untergrund eignen sich ebene Massivdecken oder Wände aus mineralischen Baustoffen oder abgehängte mineralische Decken.
  • Die Untergrundprüfung hat nach den gültigen (SIA V242, DIN 18350, ÖNORM B3346) zu erfolgen.
  • Lose Putzschichten, Farbanstriche sind zu entfernen, Fehlstellen und größere Unebenheiten im Untergrund sind mit geeignetem Material, z.B. mit einem Kalkzementputz zu schließen.
  • Sämtliche Durchdringungen durch die Paneele müssen seitlich luftdicht abgeschlossen sein.
  • Dilatationsfugen bei abgehängten Systemen oder Massivdecken sind im Akustiksystem zu übernehmen.
  • Plattenfugen in der Unterkonstruktion sind in Q2-Qualität zu spachteln.
  • Der Untergrund muss trocken, sauber (fett- und staubfrei), ebenflächig sowie frei von Ausblühungen und Trennmitteln wie Schalöl etc. sein. 
  • Die Haftzugfestigkeit des Untergrundes muss mindestens 0.5 N/mm2 betragen.
  • Die Oberflächen- und Umgebungstemperatur muss mind. +5 °C betragen und darf 30 °C nicht überschreiten.
  • Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk darf nicht vorhanden sein.
  • Bei Altbausanierungen müssen die baulichen Gegebenheiten mit der geplanten Sanierung unter bauphysikalischen Gesichtspunkten durch einen Fachmann untersucht werden.
  • Die entsprechenden Aufbauten sind von einem Fachmann unter bauphysikalischen Gesichtspunkten, wie z.B. Tauwasserausfall usw., zu betrachten.
  • Bei stark saugenden Untergründen wie Gipskartonplatten muss ein Tiefengrund gestrichen werden.
  • Glatte Betonflächen sind mit einer Haftbrücke (Standzeit mind. 24 Stunden) vorzubehandeln

  

1.2 Anschlüsse an angrenzende Bauteile

 

  • Sämtliche angrenzenden Bauteile (Wand- Beleuchtungskörper etc.) sind mit einem Papiertrennstreifen von den Paneelen zu trennen. Nach der Schlussbeschichtung wird diese Trennband mit einem Cutter sauber abgeschnitten. 

 

 Achtung:

 

  • Für eine saubere Eckausbildung muss das Trennband in den Ecken geschnitten sein und darf nicht über die Ecken gezogen werden.
  • PE-Schaumstoff-Trennstreifen können beim Scheiden eine unsaubere Fuge ergeben und sind nicht geeignet. 

  

2. Montage der Fluraphon-EcoSana Paneele

 

       2.1 Allgemeines 

 

  • Die Paneele müssen trocken gelagert und verarbeitet werden. Feuchte Paneelen sind zu entsorgen.
  • Die Paneele darf nicht als tragendes Bauteil verwendet werden.
  • Beschädigte Paneelen dürfen nicht verlegt werden.
  • Einbauelemente oder Durchführungen, bei denen Temperaturen grösser 80° zu erwarten sind, dürfen nicht ohne zusätzliche Brandschutzmaßnahmen in die Paneele montiert werden. Die Durchdringung in der Akustikdecke müssen auf jeden Fall mit dem Brandschutzbeauftragten abgestimmt sein.
  • Montierte Platten müssen vor direkter Feuchtigkeit geschützt werden.
  • Für den Zuschnitt der EcoSana-Paneelen eignen sich alle gängigen Heissdrahtschneider mit einer Schneidetemperatur grösser 300 °C z.B "Isoboy", Messer mit feiner Zahnung oder handelsübliche nicht gezahnte Diamant-Rundmesser für Kreissäge oder Winkelschneider. 
  • Einfräsungen für die Kabel- bzw. Rohrverlegung in die Absorber Paneele sind mit einer Oberfräse schnell und einfach durchzuführen. Ansonsten können diese auch mit einem Cutter gemacht werden.
  • Für saubere Durchbohrungen durch die EcoSana-Paneele muss der Bohrer mit einem Bunsenbrenner auf Rotglut erhitzt werden, ansonsten entstehen Faserausrisse. 
  • Wegen der Staubentwicklung beim Bearbeiten von Faser-Dämmstoffen wird generell eine Absaugung und das Tragen einer Staubmaske empfohlen.

  

      2.2 Verkleben der Paneele

 

  • Auf den jeweiligen Untergrund abgestimmter mineralischer Kleber (z.B. Fluren-Flexkleber C2TE) gemäss Herstellerangaben mischen. Die Verwendung von Ansetzgips ist nicht gestattet. 
  • Kleber mit 6 x 6 mm Zahntraufel rückwärtig vollflächig auf die ungeprägte Seite der Paneele einrakeln.  
  • Bei unebenen Untergründen ist ein zeitgleiches, partielles Ausgleichen des Untergrundes (Nass in Nass Verklebung) notwendig. 
  • Anschließend werden die Paneele eingeschoben und satt an den Untergrund und an die vorgehenden Paneele gepresst. Können die Platten nicht verschoben werden, sind diese mit einem Gummihammer anzuklopfen um so einen sicheren Verbund zum Bauträger zu gewährleisten. 
  • Wenn die Thermoroom-Paneele in Kombination mit der EcoSana Paneele eingesetzt wird, sind beim Materialübergang die Stirnseiten mit dem Flexkleber zu verkleben. 
  • Nach dem Setzen der Platten ist der seitlich austretende Kleber sofort zu entfernen.
  • Die Plattenstöße sind in allen Stoßbereichen passgenau und möglichst auf Pressung zu stoßen, Fugen sind zu vermeiden.
  • Der vertikale Plattenversatz muss mindestens 25cm betragen (englisch versetzt). Kreuzfugen sind nicht zulässig.Plattenstöße in Verlängerung von Fensteröffnungen sind zu vermeiden, um Kerbrissen an dieser Stelle vorzubeugen. Reststücke kleiner 20 cm sollen in der Fläche und nicht am Anschluss an die Wand montiert werden.
  • Eckausbildungen erfolgen durch das Aufkleben von gelochten PVC-Kantenschutzprofilen mit einem wässrigen Dispersionsklebstoff auf die Paneele. Die Verwendung von Alu-Profilen oder verzinkten Profilen ist nicht gestattet.

 

 

Achtung:

 

  • Eine Verklebung der Platten mit dem mineralischen Untergrund mittels Punkt-Wulst-Verfahren ist für dieses System nicht zulässig.  
  • Hohlstellen zwischen Decke und den Absorberpaneelen können zu Rissbildungen führen.
  • Durchdringungen durch die Absorberpaneele (Einbauleuchten, Lüftungsein-, auslässe, Kabeldurchführungen etc.) müssen in der vertikalen luftdicht ausgebildet sein. Dies lässt sich durch Spachteln der Stirnseite mit dem Flexkleber erreichen. 

 

3.     Beschichtung der Paneele mit Fluraphon-Base

 

 

        3.1 Allgemeines

 

  • Die Beschichtung der Paneele darf erst nach der Trocknung des Klebers gemäss Hersteller, frühestens nach 24 Stunden nach dem Verkleben der Platten erfolgen.
  • Die Oberflächen- und Umgebungstemperatur muss mind. +10°C betragen und darf 30 °C nicht überschreiten.

 

 

      3.2 Vorbereitung 

 

  • Die Übergänge zu Einbauelementen sind mit einem 10 cm breiten, selbstklebenden Gitter-Gewebe zu armieren.
  • Zugluft oder eine Belüftung durch Ventilatoren während der Beschichtungsarbeiten sind zu vermeiden.
  • Zur Erzielung einer optimalen Oberfläche werden die Flächen während der Beschichtung mit Scheinwerfer im Streiflicht beleuchtet.

 

 

      3.3 Aufbringen der Fluraphon-Base Grundbeschichtung

 

  • Im Fluraphon Mischbehälter 3.8 Liter sauberes Wasser vorlegen.
  • Den Inhalt eines Sackes Fluraphon-Base dazugeben und 2 Minuten mit dem Wendelrührer mischen.
  • Nach einer Reifezeit/Standzeit von 1 Minute kann das Material verarbeitet werden.
  • Nach längerer Standzeit kann das Material wieder aufgerührt werden. Eventuell noch eine geringe Menge Wasser beigeben. Restmengen können im Mischeimer aufbewahrt werden.
  • Die zu beschichtende Paneel-Fläche mit Drucksprühgerät (ca. 100 ml Wasser/m2) leicht annetzen.
  • Die Grundbeschichtung wird von Hand in einem 45° Winkel in Bahnen und gleicher Richtung mit der Pajarito Schweizer Aufstreichkelle Kellenzahnung 72 aufgetragen. (Die Beschichtung kann auch mittels, speziellen für die Verarbeitung von Akustikputz geeigneten Maschinen, aufgetragen werden.)
  • Nach dem Auftrag wird die gezahnte Fläche nochmals im Kreuzzug zu der Auftragsrichtung gleichmässig gezahnt und das überschüssige Material entfernt.
  • Nach der zweiten Zahnung erfolgt direkt die Grobglättung. Diese kann direkt mit den Spezial-Glättwerkzeugen oder der glatten Seite der Aufstreichkelle erfolgen.
  • Sämtliche Fehlstellen sind mit Fluraphon Base aufzufüllen.
  • Die Feinglättung erfolgt sobald die Oberfläche im Streiflicht den Glanz verliert und matt ist. Dies ist je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach ca. 30 Minuten der Fall.  
  • Die einzelne Feinglättung erfolgt jeweils im Kreuzzug zu der vorherigen Grobglättung. Dabei wird die Oberfläche mit den 0.3 mm Edelstahl-Glättwerkzeugen in einem maximalen Winkel von 5°, unter leichtem Druck geglättet.
  • Fluraphon-Base hat eine Offenzeit zur Glättung von ca. 1 Stunde. 
  • Die Schichtstärke von Fluraphon-Base muss nach der Feinglättung mindestens 3 mm betragen.
  • Die Trocknungszeit kann mittels Kaltluftventilatoren und Luftwechsel oder Entfeuchter verkürzt werden. Eine Trocknung mit Gasheizern wird nicht empfohlen.

 

 Achtung: 

 

  • Aus gesundheitlichen Gründen enthalten die Fluraphon Produkte keine Konservierungsmittel. Sollte beim Öffnen der Kessel ein Geruch fest zu stellen sein, ist die Restmenge zu entsorgen.

 

 

4.     Beschichtung der Fluraphon-Base Oberfläche mit Fluraphon-Top

  

      4.1 Vorbereitung

 

  • Nach einer Trocknungszeit von mindestens 48 Stunden und einer Feuchtigkeit, gemessen mit einem Feuchtigkeitsmessgerät, von maximal 13% in 3 mm Tiefe, wird die Fluraphon Base Oberfläche mittels Trockenbauschleifer mit Schleifgitter (24 er – 120er Korn) auf die geforderte Oberflächentoleranz geschliffen.
  • Die Oberfläche muss plan eben sein. Die Beschichtung darf keine Vertiefungen aufweisen. Diese sind auszugleichen und nach Durchtrocknung wieder zu schleifen. Bei kleinen Ausgleichstellen kann zur raschen Trocknung ein Haarföhn verwendet werden.
  • Schleifstaub auf der Fluraphon-Base Oberfläche mit Staubsauger absaugen.
  • Zugluft oder eine Belüftung durch Ventilatoren während der Beschichtung ist zu verhindern.
  • Zur Erzielung einer optimalen Oberfläche werden die Flächen während der Beschichtung mit Scheinwerfer im Streiflicht beleuchtet.

  

      4.2 Aufbringen der Fluraphon-Top Deckbeschichtung

 

  • Im Fluraphon Mischbehälter 4.5 Liter sauberes Wasser vorlegen.
  • Den Inhalt eines Sackes Fluraphon-Top dazugeben und mindestens 2 Minuten mit dem Wendelrührer mischen.
  • Nach einer Reifezeit von 1 Minute kann das Material verarbeitet werden.
  • Nach längerer Standzeit muss das Material wieder aufgerührt werden. Restmengen können in einem geschlossenen Eimer aufbewahrt werden. 
  • Die Deckbeschichtung wird von Hand in einem 45° Winkel mit einer Pajarito Schweizer Aufstreichkelle Kellenzahnung 4 mm x 4 mm gleichmässig in Bahnen aufgetragen. (Die Beschichtung kann auch mittels, speziellen für die Verarbeitung von Akustikputz geeigneten Maschinen, aufgetragen werden.) 
  • Nach dem Auftrag wird die zu glättende Fläche nochmals im Kreuzzug zu der Auftragsrichtung gleichmässig gezahnt und das überschüssige Material entfernt.
  • Nach der zweiten Zahnung erfolgt direkt die Grobglättung. Diese kann direkt mit den Spezial-Glättwerkzeugen oder der glatten Seite der Aufstreichkelle erfolgen.
  • Fehlstellen sind mit Fluraphon Top aufzufüllen.
  • Die Feinglättung erfolgt sobald die Oberfläche im Streiflicht den Glanz verliert und matt ist. Dies ist je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach ca. 30 Minuten der Fall.  
  • Die einzelne Feinglättung erfolgt jeweils im Kreuzzug zu der vorherigen Grobglättung. Dabei wird die Oberfläche mit den 0.3 mm Edelstahl-Glättwerkzeugen in einem maximalen Winkel von 5°, unter leichtem Druck geglättet.
  • Die Glättwerkzeuge müssen vor jeder Glättung gereinigt und mit einem feuchten Tuch oder einer Handspritze angefeuchtet werden. 
  • Fluraphon-Top hat eine Offenzeit zur Glättung von ca. 1h. 
  • Die Schichtstärke muss nach der Feinglättung zwischen 1.5 mm – 2.5 mm betragen.
  • Die Trocknungszeit kann mittels Kaltluftventilatoren und Luftwechsel verkürzt werden. Eine Trocknung mit Gasheizern wird nicht empfohlen.
  • Nach einer Trocknungszeit von mindestens 24 Stunden, wird der Trennstreifen und eventuelle Trennfugen zu den angrenzenden Bauteilen geschnitten.
  • Beschädigungen können nachträglich ausgebessert werden und nach vollständiger Trocknung durch Schleifen mit einem Schleifpapier mit mindestens 240 er Körnung beheben.
  • Schleifstellen müssen mit einem Staubsauger (Rundbürstenaufsatz) gereinigt werden.

  

Achtung:

 

  • Aus gesundheitlichen Gründen enthalten die Fluraphon Produkte keine Konservierungsmittel. Sollte beim Öffnen der Kessel ein Geruch fest zu stellen sein, ist die Restmenge zu entsorgen.
  • Schleifstellen haben eine andere Lichtbrechung und können je nach Lichteinfall optisch wahrgenommen werden.

 

  

  5. Beschichtung mit der Fluracare-Schutzbeschichtung

  

      5.1 Allgemeines

 

  • Die Schutzbeschichtung schützt die Oberfläche vor dem Eindringen von Flüssigkeiten und reduziert die Haftung von Staubteilchen.
  • Mit dem Aufbringen von Fluracare als Schutzmassnahme kann die Reinigung der Decke zu einem späteren Zeitpunkt vereinfacht werden.
  • Die gebrauchsfertige Fluracare Schutzbeschichtung kann „nass in Nass“ nach der Endglättung und Abnahme der Oberfläche wie auch nach vollständiger Trocknung der Deckschicht erfolgen.
  • Für das Aufsprühen von Fluracare empfehlen wir ein Airless-Sprühgerät. Nicht geeignet ist die Gartenspritze, weil keine ausreichende Eindringtiefe in die Akustikbeschichtung erzielt werden kann.

 

      5.2 Aufbringen der Schutzbeschichtung

  • Die gebrauchsfertige Schutzbeschichtung in einer Menge von ca. 100 g/m2 gleichmässig im Kreuzzug auf die Deckbeschichtung aufsprühen.  
  • Nach einer Trocknungszeit von ca. 48 Stunden ist die Oberfläche vor Anhaftung von Verunreinigungen geschützt.

   

Achtung: 

 

·       Angrenzende, noch nicht fertig gestellte Flächen (Farbanstriche, Decor Beschichtungen etc.) müssen vor dem Aufsprühen der Schutzbeschichtung abgedeckt sein.

 

 

 

Bei Fragen wenden Sie sich direkt an die Firma Fluren AG.

  

 

Rechtlicher Hinweis

Die vorstehenden Angaben, insbesondere die Vorschläge für Verarbeitung und Verwendung unserer Produkte, beruhen auf unseren Kenntnissen und Erfahrungen im Normalfall, vorausgesetzt die Produkte wurden sachgerecht gelagert und angewandt. Wegen der unterschiedlichen Materialien, Untergründen und abweichenden Arbeitsbedingungen kann eine Gewährleistung eines Arbeitsergebnisses oder eine Haftung, aus welchem Rechtsverhältnis auch immer, weder aus diesen Hinweisen, noch aus einer mündlichen Beratung begründet werden, es sei denn, dass uns insoweit Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Hierbei hat der Anwender nachzuweisen, dass er schriftlich alle Kenntnisse, die zur sachgemässen und erfolgversprechenden Beurteilung durch Fluren erforderlich sind, rechtzeitig und vollständig an Fluren übermittelt hat. Der Anwender hat die Produkte auf ihre Eignung für den vorgesehenen Anwendungszweck zu prüfen. Änderungen der Produktspezifikationen bleiben vorbehalten. Schutzrechte Dritter sind zu beachten. Im Übrigen gelten unsere jeweiligen Verkaufs- und Lieferbedingungen. Es gilt jeweils das aktuellste Produktdatenblatt, welches bei uns angefordert werden kann.

 

 

 

Fluren AG, November 2019